Plattformlift

  • Plattformlift: Eines der beliebtesten Modelle am Markt
  • Funktionsweise: Treppe auf schwebender Plattform überbrücken
  • Kosten bei geraden Treppen: Ca. 7.500 bis 15.000 Euro
  • Kosten bei kurvigen Treppen: Ca. 10.000 bis 20.000 Euro
  • Zuschüsse möglich: Von Fördergeldern profitieren
  • Kosten sparen: Plattformlift gebraucht kaufen oder mieten
  • Sofort loslegen: Jetzt bis zu drei Angebote erhalten

Plattformlift: Alles, was Sie über diesen Treppenlift wissen müssen

Auf einen Blick

Auf dieser Seite beschäftigen wir uns in aller Ausführlichkeit mit dem Plattformlift. Von Funktionsweise über Kosten bis hin zu Einsatzgebieten.

Der Plattformlift ist eines der beliebtesten Treppenlift-Modelle auf dem Markt. Er bringt gegenüber dem günstigen Sitzlift einen entscheidenden Vorteil mit. Die Person, die den Treppenlift nutzt, kann ihre Gehhilfe mitnehmen. Sei dies ein Rollator oder gar ein Rollstuhl.

Trotzdem ist der Plattformlift extrem flexibel und lässt sich auch bei kurvigen Treppen installieren. Auf diese Weise trägt er erheblich zur Barrierefreiheit teil. Immerhin ermöglicht er gerade Menschen im Rollstuhl auch den Zugang zu Wohnraum, in dem kein Aufzug zur Verfügung steht. Dabei lässt sich die Trageplattform, die auch namensgebend für den Plattformlifter ist, im Ruhezustand einklappen. Auf diese Weise bleibt dieser Treppenlift auch für etwaige Mitbewohner keineswegs störend.

Auf dieser Seite möchte TREPPENLIFT.io genauer auf die Besonderheiten dieses Treppenlift-Modells eingehen. Wir widmen uns dafür nicht nur der Funktionsweise des Plattformlifts, sondern wir geben Ihnen außerdem einen Überblick über die Kosten eines Plattformlifts sowie zu seinen üblichen Einsatzgebieten.

Plattformlift Funktionsweise: So funktioniert der Plattformlifter

Den Großteil des Plattformlifts macht die geräumige Plattform aus. Diese schwebt waagrecht über die Treppenstufen und trägt Sorge dafür, dass neben dem / der Nutzer/in auch eine Gehhilfe wie ein Rollstuhl oder Rollator mittransportiert werden kann.

Beispielsweise können Menschen im Rollstuhl im Ruhezustand am Anfang oder Ende einer Etage auf die am Boden liegende Plattform ebenerdig auffahren. Anschließend sorgen entsprechende Stabilisatoren und hochfahrende Sicherheitswände dafür, dass der Rollstuhl während der Fahrt blockiert ist und nicht von der Plattform rollen kann. Die Plattform hebt sich dann nach oben. Über spezielle Schienen, die üblicherweise an der Wand montiert sind (Montage auf den Treppen ist aber ebenso auch möglich wie eine Kombination aus beiden Installationsmöglichlichkeiten), wird die Plattform dann waagrecht über den Treppenstufen schwebend zum Zielpunkt befördert. Die Fahrt funktioniert per individuellem Kontrollelement am Plattformlifter.

Im Ruhezustand lässt sich die Plattform einklappen, bzw. nach oben wegklappen. Auf diese Weise sind Mitmenschen in keiner Weise beeinträchtigt und können die Treppe frei zugänglich nutzen.

Gleichzeitig erhalten insbesondere Rollstuhlfahrer*innen das höchst mögliche Maß an Mobilität, Selbstständigkeit und vor allem auch Freiheit.

Plattformlift Maße: Darauf müssen Sie sich einstellen

Grundsätzlich spielt es immer eine Rolle, welche Anforderungen der Kunde im Speziellen mitbringt. Wer einen besonders breiten Rollstuhl hat, der braucht schließlich auch eine umso breitere Plattform. Wer hingegen nur den Rollator mitnehmen möchte, kann auch kleinere Plattformlifte auswählen. Last, but not least, spielt aber auch die Beschaffenheit der Treppe eine Rolle. Gerade in Mehrfamilienhäusern müssen schließlich gewisse Restbreiten zur Verfügung stehen, um die Auflagen in puncto Brandschutz zu erfüllen.

Standardmäßig gibt es dabei zwei Hauptbreiten der Plattform sowie drei unterschiedliche Längen. In der Regel ist ein Plattformlift entweder 68 Zentimeter (kleine Version) oder 80 Zentimeter (große Version) breit. Die Länge der Plattform beträgt zwischen 75 Zentimeter (klein), 85 Zentimetern (mittel) und einem Meter (groß).

Plattformlift Platzbedarf: Ist der Plattformlifter bei Ihnen möglich?

Grundsätzlich stellt sich die Frage nach dem Platzbedarf in erster Linie dann, wenn der Plattformlift in ein Gemeinschaftstreppenhaus integriert werden soll. Weil Treppen immer auch Fluchttreppen sind, gelten gerade in Mehrfamilienhäusern, bzw. Häusern mit mehreren unterschiedlichen Mietparteien, besondere Auflagen.

Eine dieser Auflagen bezieht sich auch auf die eben schon erwähnte Restlaufbreite der Treppe. Die Genehmigung für einen Treppenlift erhalten Sie in Mehrfamilienhäusern üblicherweise nur dann, wenn die Treppe breit genug ist. Eine pauschale Aussage, ob die Voraussetzungen für eine Plattformlift-Installation gegeben sind, lässt sich ohne Machbarkeits-Analyse vor Ort nur schwerlich treffen.

Liegt bei Ihnen allerdings eine Treppenlaufbreite von mindestens einem Meter vor und beträgt die Treppenhausbreite optimalerweise mindestens zwei Meter, besser noch zweieinhalb Meter, ist ein Plattformlift zumeist aber möglich. Die Überprüfung der Realisierbarkeit sollte allerdings immer auch Teil der Erstberatung sein.

Plattformlift mit Spindelantrieb vs. Plattformlift mit Hydraulikantrieb

Ob der Spindelantrieb oder der Hydraulikantrieb beim Plattformlift zum Einsatz kommt, ist zumeist eine Frage der Höhe. Wer beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus mehrere Etagen abdecken möchte (Wichtig: In jeder Etage muss es einen Halte-, bzw. Ruhepunkt geben), der kommt insgesamt schnell auf zehn Meter und mehr. Müssen gar 15 Meter und mehr überbrückt werden, ist ein Plattformlift mit Hydraulikantrieb nötig.

Der Spindelantrieb kann derweil bis zu 13 Meter zurücklegen und hat den großen Vorteil, dass kein externer Raum für die Technik erforderlich ist. Beim Plattformlift mit Hydraulikantrieb müssen Sie das Aggregat und die Schalttafel in einen separaten Anschlussraum auslagern. Beim Plattformlift mit Spindelantrieb ist das nicht notwendig.

Dafür jedoch arbeitet der Hydraulikantrieb im Vergleich zur fest verankerten Spindel deutlich geräuschärmer. Da gerade die Treppenlift Laustärke in Mehrfamilienhäusern ein nicht zu unterschätzendes Thema ist, kann dieser Aspekt ebenfalls in die Überlegung einfließen.

Plattformlift nach Maschinenrichtlinie

Die Maschinenrichtlinie MSV (MR 2006/42/EG) ist seit Dezember 2009 gültig. Sie regelt, dass ein Plattformlift, der eben klar von Aufzügen getrennt ist und lediglich im Betrieb dem Aufzugsgesetz unterliegt und der Aufzugsrichtlinie entspricht, regelmäßig gewartet und geprüft werden muss.

Der Plattformlift nach Maschinenrichtlinie erhält in diesem Zuge schon vor Inbetriebnahme durch den Hersteller ein entsprechendes CE-Zeichen.

In der Regel muss ein Plattformlift mindestens einmal pro Jahr gewartet werden.

Plattformlift elektrisch – was ist das?

Wer sich über Treppenlift informiert, der stößt beim Stöbern möglicherweise auch auf die Bezeichnung „Plattformlift elektrisch“. Diese Lifter werden zudem eklatant günstiger angeboten als die herkömmlichen Plattformlifte. Der Grund dafür ist, dass es sich hierbei streng genommen nicht um Plattformlifte handelt. Die Bezeichnung ist dementsprechend etwas irreführend.

Das, was unter der Bezeichnung „Plattformlift elektrisch“ verkauft wird, ist zumeist ein Hublift. Dieser befördert eine Person im Rollstuhl oder mit Rollator vertikal auf einer Plattform (daher auch der Name) per Hydraulikantrieb ein paar wenige Höhenmeter nach oben. Üblicherweise kommt diese Art von Lifter in Eingangsbereichen zum Einsatz, wo beispielsweise nur drei Treppenstufen zu überbrücken sind.

Plattformlift für schmale Treppen

Grundsätzlich ist der Plattformlift genau wie alle anderen Treppenlift-Modelle auch individuell auf Ihre persönliche Situation anpassbar. Wo also die grundsätzliche Breite für die kleinstmögliche Plattform zur Verfügung steht, da können Sie den Plattformlift theoretisch installieren.

Das gilt allerdings nur für den privaten Raum. Kommen weitere Parteien hinzu oder handelt es sich um ein Gemeinschaftstreppenhaus, sinken bei schmalen Treppen die Chancen für Einbau und Montage drastisch.

Passen die oben genannten handelsüblichen Maße für einen Plattformlift aber auf die Treppe in Ihren eigenen vier Wänden, kann mit diesem Lifter auch eine schmale Treppe überbrückt werden.

Plattformlift: Kosten & Preise für Plattformaufzüge

Ein pauschales Urteil ist beim Preis nicht möglich, da dieser sich aus etlichen Faktoren zusammensetzt. Zu unterscheiden ist dabei in erster Linie, ob die Treppe gerade ist oder ob der Plattformlift eine kurvenreiche Strecke zurücklegen muss.

Neben dieser Unterscheidung kommt es natürlich darauf an, welche Maße Sie benötigen und auf was Sie in puncto Antrieb, Ausstattung und Funktionalität ansonsten noch Wert legen.

Ganz grob belaufen sich die Kosten für einen Treppenlift auf gerader Strecke dabei zwischen ca. 7.500 Euro und 15.000 Euro.

Ist die Treppe hingegen kurvig, landen Sie praktisch immer im fünfstelligen Bereich. Kosten zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro sind üblich.

Umso wichtiger ist es aber, dass Sie mehrere Angebote einholen und die Preise miteinander vergleichen. Nicht immer sind entsprechende Aufpreise schließlich gerechtfertigt. Damit Sie also nicht deutlich zu viel für Ihren Plattformlift bezahlen, sollten Sie so viele Angebote wie möglich anfordern.

Gerne verweisen wir Sie in diesem Zusammenhang auch auf unseren Service. Mit Klick auf den folgenden Button können Sie bis zu drei Angebote für einen Plattformlift von uns erhalten. Sie müssen nur ein paar grundsätzliche Angaben zu Ihrer Wohnsituation machen, was in der Regel weniger als eine Minute Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. Dieser Service ist absolut kostenfrei und selbstverständlich komplett unverbindlich.

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Plattformlifte günstig kaufen und Kosten sparen – das sind die Möglichkeiten

Wichtig für Sie zu wissen, ist außerdem, dass die Kosten für den Plattformlift nicht in Stein gemeißelt sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie Kosten sparen können. Dabei sollte der erste Punkt immer darin bestehen, einen etwaigen Anspruch auf Zuschüsse und Förderungen zu überprüfen.

Bekommen Sie gar keine oder nur sehr geringe Zuschüsse, können Sie die Anschaffungskosten auch senken, indem Sie den Plattformlift entweder gebraucht kaufen oder mieten. Über beide Optionen informiert TREPPENLIFT.io ebenfalls im Folgenden.

Beim Kauf eines Plattformlifts von Zuschüssen profitieren

Grundsätzlich gibt es sechs wichtige Anlaufstellen in Deutschland, um einen Zuschuss für einen Plattformlift zu erhalten. Manche dieser Förderungen lassen sich dabei sogar miteinander kombinieren. Wer beispielsweise einen Pflegegrad hat und in Bayern lebt, der kann mit etwas Glück beim Plattformlift-Kauf von Fördergeldern in fünfstelliger Höhe profitieren.

Weil das Thema Zuschüsse aber durchaus komplex ist, finden Sie ausführliche Informationen an einer anderen Stelle auf TREPPENLIFT.io: Zuschüsse verstehen und beantragen

Anbei also nur ein knapper tabellarischer Überblick über die Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen könnten:

Ansprechpartner
Wer kommt infrage?
Wie hoch ist die Förderung?
Pflegeversicherung der KrankenkassePflegebedürftige Personen mit PflegestufeBis zu 4.000 Euro pro Person mit Pflegegrad
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)Private ImmobilieneigentümerMax. 10% der Kosten (max. 5.000 Euro pro Haushalt)
Regionale FörderungenEinwohner*innen des entsprechenden Bundeslands / Regionunterschiedlich
BerufsgenossenschaftenMenschen, die nach einem Arbeitsunfall den Treppenlift brauchenBis zu 100% der Kosten
Agentur für ArbeitPersonen, die mit Treppenlift wieder in ihren Job zurückkehren könntenunterschiedlich
SozialhilfeMenschen, die keinen Anspruch auf die bisher genannten Zuschüsse haben und sich den Treppenlift nicht leisten könnenBis zu 100% der Kosten

Den Plattformlift gebraucht kaufen

Wie bei allen anderen Anschaffungen auch lassen sich die Kosten erheblich senken, wenn aus zweiter Hand gekauft wird. Beim Plattformlift gibt es allerdings einige Fallen, in die Sie tappen könnten.

Wer nämlich beispielsweise den Plattformlift gebraucht bei eBay Kleinanzeigen oder vergleichbaren Online-Portalen von privat kauft, der geht ein enormes Risiko ein. Für Einbau und Montage müssen Sie schließlich eine Firma beauftragen, was die Kosten in die Höhe treibt.

Funktioniert der Plattformlift dann nicht, haben Sie zudem beim Privatkauf kein Recht auf Rückgabe oder Umtausch. Zu beweisen, dass der Lifter schon defekt verkauft wurde, ist nach der Installation zudem rechtlich fast nicht mehr möglich. Ihnen bleibt dann nur, die beauftragte Firma ein zweites Mal für den Ausbau kommen zu lassen und einen neuen Plattformlift zu kaufen.

Dementsprechend muss ein Gebrauchtkauf fast schon zwangsläufig über einen Händler laufen. Sie profitieren dort dafür auch vom großen Vorteil, für einen gewissen Zeitraum Gewährleistung und Garantie zu erhalten. Üblicherweise ein Jahr.

Den Plattformlift mieten

Wer den Treppenlift nur temporär braucht, kann sich auch Miete / Leasing überlegen. Zwar leisten Sie auch hier eine Einmalzahlung und müssen für Einbau und Montage bezahlen. Ab dann sind es aber überschaubare monatliche Kosten, die beim Plattformlift in der Regel bei um die 50 bis 150 Euro liegen.

Wer beispielsweise nach einem Unfall für einen absehbaren Zeitraum an den Rollstuhl gebunden ist, der kann mit der Miete unter Umständen viel Geld sparen. Wichtig ist aber, dass Sie das Mietangebot mit einem Neukauf gegenrechnen. Bereits im dritten Jahr, das Sie den Lifter benötigen, könnte Letzteres schließlich unterm Strich günstiger sein.

Auch bei Miete und Gebrauchtkauf können Sie übrigens in vollem Umfang von Zuschüssen profitieren!

Plattformlift: Informationen zu den üblichen Einsatzgebieten vom Treppenplattformlift

Der Plattformlift kommt üblicherweise in Privathaushalten oder Gemeinschaftstreppenhäusern von Mehrfamilienhäusern zum Einsatz. Dort überbrückt er eine oder mehrere Etagen und ermöglicht den Nutzer*innen, eine etwaige Gehhilfe mitzutransportieren.

Gegenüber dem Aufzug, der als mögliche Treppenlift Alternative infrage kommen könnte, ist der Plattformlift deutlich günstiger. Er lässt sich zudem an die unterschiedlichsten Treppenarten anpassen und kann durch seinen Schienenantrieb auch kurvige und verwinkelte Bereiche überwinden.

Der Plattformlift kommt zudem in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Designs, sodass Sie ihn in nahezu alle Wohnungseinrichtungen integrieren können, ohne dass er wie ein Fremdkörper wirkt.

Plattformlift innen: vertikal oder senkrecht

Im Innenbereich hat der Plattformlift an der Treppe direkt seinen Platz. Über spezielle Schienen an der Wand und/oder auf den Treppen schwebt die Plattform die Treppe entlang. Dementsprechend ist die vertikale / senkrechte Beförderung für den Plattformlift unüblich.

Plattformlift außen – der Plattformlift für den Außenbereich

Auch im Außenbereich ist es möglich, einen Plattformlift als Außenlift anzubringen, obschon üblicherweise der Hublift hier seine Stärke hat. Zumeist sind außerhalb der Wohnung schließlich nur ein paar wenige gerade Treppenstufen zu überbrücken.

Ein seitlich angebrachter Hublift, der auch Rollstuhlfahrer*innen vertikal nach oben, bzw. unten transportieren kann, erfüllt diese Aufgabe zumeist zielführender und ist zudem günstiger. Oft tragen solche Hublifte aber wegen ihrer Plattform die Bezeichnung „Plattformlift elektrisch“, was hiermit durchaus gemeint sein könnte.

Liegen im Außenbereich aber längere Treppen vor, kann auch der Plattformlift Abhilfe schaffen. Wichtig ist, dass er im Freien der Witterung unterliegt und deswegen bei der Wahl der Materialien besondere Anforderungen gelten.

Plattformlift für Rollstuhlfahrer

Grundsätzlich ist der Plattformlift eng mit dem Sitzlift verwandt, was die Installation und Funktion anbelangt. Beide Lifter transportieren eine Person an der Treppe entlang zum Ziel. Während die im Gehvermögen eingeschränkte Person beim Sitzlift auf einem integrierten Sitz Platz nimmt, was auch sehr platzsparend ist, lässt sich beim Plattformlift hingegen die Gehhilfe mittransportieren.

Für Rollstuhlfahrer ist der Plattformlift daher die nahezu bestmögliche Wahl. Schließlich sparen Sie sich hiermit sowohl das kräftezehrende Übersetzen vom Rollstuhl in den Sitzlift als auch die Notwendigkeit, für jede Etage einen separaten Rollstuhl anschaffen zu müssen.

Plattformlift für Lasten

Insbesondere in der Industrie kommen auch Plattformlifte zum Transport von Lasten zum Einsatz. Bis zu 400 Kilogramm lassen sich mit den unterschiedlichsten Modellen von A nach B befördern. Weil das im häuslichen Gebrauch aber selten notwendig ist, scheiden solche Plattformlifte im Privaten eigentlich aus.

Die meisten Plattformlifte können ohnehin 150 Kilogramm und mehr transportieren, da zumeist ja ein Mensch nebst Rollstuhl die Plattform ansteuert. Vor diesem Hintergrund können beispielsweise auch die Wasserkisten vom Getränkekauf rein theoretisch mit dem Plattformlift eine Etage höher oder tiefer befördert werden, auch wenn dies natürlich mitnichten sein vorgesehenes Einsatzgebiet ist.

Plattformlift für Hunde

Nicht wenige Tierschützer sind der Meinung, dass Hunde überhaupt gar keine Treppen laufen sollten. Nun gibt es aber einerseits Menschen, die ihre Vierbeiner nicht mehr tragen können. Und andererseits gibt es auch Vierbeiner, die selbst wenige Treppenstufen aus Altersgründen oder wegen einer Verletzung nicht mehr zurücklegen können.

In solchen Fällen kann ein Plattformlift für Hunde zum Einsatz kommen. Er funktioniert praktisch genau wie beim Menschen, nur dass er deutlich weniger Platz beansprucht, da zumeist ja nicht die Länge und Breite eines Rollstuhls benötigt wird. Zumeist haben solche Hundelifte stattdessen einen integrierten Korb. Bei unruhigen Tieren, denen zuzutrauen wäre, während der Fahrt herauszuspringen, bieten sich derweil Transportboxen an.

Checkliste Plattformlift

  • Der Plattformlift ist eines der beliebtesten Treppenlift-Modelle am Markt. Sein großer Vorteil besteht darin, dass eine Person sich gemeinsam mit einer Gehhilfe (beispielsweise Rollstuhl) befördern lassen kann.
  • Beim Plattformlift können Rollstuhlfahrer*innen mit dem Rollstuhl ebenerdig eine Plattform ansteuern. Sicherheitswände sorgen für die nötige Stabilität. Anschließend erfolgt die sichere Beförderung zum Zielpunkt.
  • Bei geraden Treppen liegen die Kosten für einen Plattformlift in der Regel zwischen 7.500 und 15.000 Euro. Bei kurvigen Treppen müssen Sie mit ca. 10.000 bis 20.000 Euro rechnen.
  • Wer einen Plattformlift neu oder gebraucht kauft, bzw. ihn mietet, der profitiert von den unterschiedlichsten Zuschüssen.
  • Plattformlifte gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen, wodurch sie sich gerade im Privaten auch bei schmalen Treppen anbieten. Auch ist es möglich, den Plattformlift designtechnisch an den Einricthungsstil anzupassen.

Die fünf meistgestellten Fragen zum Plattformlift

Am Ende dieses Beitrags haben wir noch die fünf meistgestellten Fragen zusammengestellt, die beim Plattformlift häufig gestellt werden. Sie haben weitere Fragen, die weder auf dieser Seite noch im Folgenden beantwortet werden? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Was kostet ein Plattformlift?

Plattformlifte für gerade Treppen kosten in Abhängigkeit Ihrer persönlichen Situation üblicherweise zwischen 7.500 Euro und 15.000 Euro. Plattformlifte für kurvige Treppen liegen für gewöhnlich zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro.

Wie sieht ein Plattformlift aus?

Der Hauptbestandteil des Plattformlifts ist, wie der Name verrät, die Plattform. Diese kann von einem Menschen mit einer Gehhilfe ebenerdig angesteuert werden. Sicherheitswände sorgen anschließend für die nötige Stabilität, ehe die Plattform frei schwebend über die Treppe hinweg zum Zielpunkt fährt. Im Ruhezustand lässt sich die Plattform einklappen, bzw. nach oben klappen.

Was kann der Plattformlift am besten?

Der Plattformlift ist insbesondere für Rollstuhlfahrer*innen die bestmögliche Lösung. Hier bringt er den großen Vorteil mit, dass der/die Nutzer/in nicht umsetzen muss und pro Etage ein Rollstuhl zur Verfügung stehen muss. Jemand, der auf den Rollstuhl angewiesen ist, kann selbigen beim Plattformlift kurzerhand mitnehmen.

Gibt es den Plattformlift auch für den Außenbereich?

Ja, wobei gerade bei kurzen Treppen (beispielsweise im Eingangsbereich) üblicherweise Modelle wie der Hublift zum Einsatz kommen.

Welches sind die wichtigsten Plattformlift Hersteller?

Der Marktführer in Deutschland ist die Firma Lifta mit Sitz in Köln. Es gibt allerdings auch noch etliche weitere renommierte Hersteller. Von Sanimed und Thyssenkrupp über Respironics, Meyra und Acorn bis hin zu Garaventa, HIRO LIFT und sani-trans.