Voraussetzungen zur Montage

  • Treppenlift Voraussetzungen: Für nahezu jedes Haus gibt es den passenden Treppenlift
  • Flexibel: Treppenlifte lassen sich flexibel anpassen
  • Ohne Genehmigung: Privathaushalte brauchen i.d.R. keine Genehmigung
  • Geringer Platzbedarf: Fast jede Treppe bietet ausreichend Platz
  • Mindesttreppenbreite: 70 Zentimeter
  • Zuschüsse möglich: Zuschüsse von u.a. der Pflegekasse der Krankenkasse
  • Direkt loslegen: Bis zu drei Angebote erhalten

Treppenlift: Das sind die Voraussetzungen für den Einbau

Auf einen Blick

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, welche Anforderungen es gibt und wie Sie beim Treppenlift-Einbau die Voraussetzungen erfolgreich umsetzen.

Wer damit konfrontiert ist, einen Treppenlift zu benötigen, der hat in der Regel ein einschneidendes Erlebnis hinter sich. Die Entscheidung, sich einen Treppenlift ins Haus zu holen, ist nicht leicht und kostet mitunter auch Überwindung. Wer dann aber noch langwierig die rechtlichen und/oder baulichen Voraussetzungen für den Einbau eines Treppenlifts wälzen muss, der ist schnell überfordert.

Zwar müssen beim Treppenlift Vorschriften erfüllt sein. Letztlich sind die Treppenlift Voraussetzungen aber in fast jedem Haus gegeben. Immerhin stehen die unterschiedlichsten Modelle zur Verfügung, die sich mitunter sehr flexibel anpassen lassen.

Treppenlift Voraussetzungen: Welcher Treppenlift passt zu mir?

Grundsätzlich lassen sich vier Arten von Treppenliften unterscheiden:

Jeder Treppenlift kommt mit eigenen Voraussetzungen. Der Sitzlift beansprucht wenig Platz, lässt sich optisch sehr gut in das Wohnambiente einfügen und verläuft an einer Schiene entlang. Mit dem Sitzlift lassen sich sowohl gerade als auch kurvige Treppen zurücklegen.

Während der Nutzer beim Sitzlift auf einem Sitz Platz nimmt, funktioniert der Plattformlift mit einer Plattform. Das hat den Vorteil, dass beispielsweise ein Rollstuhl mittransportiert werden kann. Allerdings benötigt der Plattformlift, der mit einem Seilzug funktioniert, mehr Platz. Er setzt allerdings auch auf Schienenbetrieb, sodass selbst verwinkelte Treppenhäuser kein Problem sind.

Der Hublift ist derweil für kleine Höhen von bis zu drei Metern gedacht. Er ist dementsprechend häufig bei Hauseingängen anzutreffen und im Hausinnen eher selten. Theoretisch könnte aber beispielsweise auch ein Hublift zum Balkon verlaufen, wenn keine andere Möglichkeit zum Einbau eines Treppenlifts besteht.

Last, but not least, gibt es noch den Senkrechtlift, mit dem wie bei einem Fahrstuhl eine hohe Distanz überbrückt werden kann. Manche Senkrechtlifte schaffen sogar 30 Meter und mehr. Der Senkrechtlift bringt außerdem den Vorteil mit, dass er sich theoretisch auch ins Treppenauge einbauen lässt. Das verhindert möglicherweise bauliche Eingriffe ins Fundament des Hauses.

Voraussetzungen, die beim Treppenlift Einbau erfüllt sein müssen

Gleich die gute Nachricht zuerst: Sofern es sich um ein Einfamilienhaus handelt, gibt es nur sehr wenige Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Tatsächlich ist eine Machbarkeit des Einbaus praktisch immer gegeben, wenn die Treppe eine Breite von mindestens 70 Zentimeter aufweist. Das ist in fast allen Häusern gegeben.

Brauche ich für einen Treppenlift eine Genehmigung?

Wer den Treppenlift in sein eigenes Haus einbauen möchte, braucht dafür keine Genehmigung. Allerdings gibt es dennoch eine Reihe von Auflagen und Normen, die es zu beachten gilt. Beträgt die Absturzhöhe bei einem Senkrechtlift beispielsweise mindestens drei Meter, ist dieser TÜV-pflichtig.

Mieter brauchen in einem Miethaus oder einer Mietwohnung die Genehmigung seitens des Vermieters.

Ist der Treppenlift derweil in einem Mehrfamilienhaus für ein gemeinsam genutztes Treppenhaus gedacht, verhält es sich anders. Hier ist ein Antrag auf den Einbau eines Treppenlifts bei der zuständigen Behörde zu stellen, die die baulichen Voraussetzungen prüft. In diesem Fall führt kein Weg an einer Baugenehmigung vorbei, zumal in Mehrfamilienhäusern das Treppenhaus auch als Fluchtweg gilt und gewisse Auflagen zum Brandschutz erfüllen muss.

Wie sieht es mit dem Platzbedarf für einen Treppenlift aus?

Der Platzbedarf richtet sich nach der Art des Treppenlifts. Wer dabei glaubt, für einen Treppenlift wenig Platz zu haben, liegt mit dieser Befürchtung zumeist falsch. Statistiken zeigen, dass in fast jedem Haushalt einer der vielfältigsten Treppenlift-Typen passt.

Am wenigsten Platz benötigt beispielsweise ein Sitzlift, der zusammengeklappt lediglich um die 30 Zentimeter am Treppenrand beansprucht. Auch Hublift und Plattformlift sind im Ruhezustand kaum merklich breiter.

Vor dem Treppenlift-Kauf: Bauliche, rechtliche und gesetzliche Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, die baulichen Voraussetzungen hingen von der Beschaffenheit des Treppenhauses ab. Das stimmt tatsächlich nicht. Ein Treppenlift lässt sich selbst bei kurvigen und verwinkelten Treppen in der Regel realisieren. Viel wichtiger ist, dass die Treppe eine Mindestbreite von 70 Zentimeter aufweist.

Treppenlifte-Vergleich

Im Betrieb benötigen die vier gängigen Treppenlifte in etwa den folgenden Platzbedarf:

Ebenfalls unwichtig ist das Material, aus dem die Treppe ist. Treppenlifte lassen sich ebenso bei Holz und Beton anbringen wie auch bei Stahl oder Granit. Für jedes Material – auch beim Boden – stehen entsprechende Installationstechniken zur Verfügung.

Last, but not least, ist auch die Anzahl der Etagen unerheblich. Gerade der Senkrechtlift kann problemlos auch 30 Meter und mehr zurücklegen.

Gibt es beim Treppenlift Vorschriften, die ich beachten muss?

Vorschriften zum Einbau eines Treppenliftes sind in den Landesbauordnungen (LBO) und in der DIN 18065 (technische Baubestimmungen) definiert. Hierbei geht es in erster Linie um die Mindestbreite einer Treppe, wobei diese Vorschriften zwingend nur dann einzuhalten sind, wenn es sich nicht um ein Eigenheim, sondern um ein Mehrfamilienhaus handelt.

Wenn der Treppenlift im Gemeinschaftstreppenhaus sein soll, gelten besondere Anforderungen. Beispielsweise ist dann zu gewährleisten, dass in jedem Stockwerk eine entsprechend große Wartefläche vorhanden ist. Auch gilt dann die im Folgenden erklärte Mindesttreppenbreite nicht, sondern es müssen 60 Zentimeter Restlaufbreite vorhanden sein.

Handelt es sich aber um ein Mehrfamilienhaus, so werden beim Treppenlift gesetzliche Bestimmungen auch seitens der zuständigen Behörde kommuniziert. Hier ist schließlich in den meisten Bundesländern vor Einbau ein Antrag zu stellen.

Welche Treppenlift Maße, bzw. Einbaumaße muss ich berücksichtigen?

Eine Treppe muss eine Mindestbreite von 70 Zentimetern aufweisen. Ist das gegeben, ist der Einbau eines Treppenliftes praktisch immer möglich. Weist die Treppe sogar mindestens eine Breite von 90 Zentimetern vor, können üblicherweise alle gängigen Modelle ausgewählt und in Hinblick auf ihre Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden.

Gibt es bei der Treppenlift Treppenbreite eine Mindesttreppenbreite?

In Privathaushalten reicht es, wenn die Treppe 70 Zentimeter breit ist, damit ein Einbau realisierbar ist.

In Mehrfamilienhäusern hingegen muss das gemeinsam genutzte Treppenhaus eine deutlich höhere Breite aufweisen. Der Treppenlift darf gemäß Brandschutzverordnung bei einem Feuer nicht den Fluchtweg versperren. Ab einem Meter Mindesttreppenbreite sollte das bei den meisten Modellen gegeben sein.

Welche Treppenlift Voraussetzungen für welchen Treppenlift müssen erfüllt sein?

HubliftCa. 2×1,5 Meter Nutzfläche, Der Untergrund muss eben sein
SitzliftTreppenbreite von mindestens 70 Zentimetern
PlattformliftTreppenbreite von mindestens 80 Zentimetern

Voraussetzungen, um einen Zuschuss für einen Treppenlift zu bekommen

Der Kauf eines Treppenlifts ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich an die richtigen Stellen wenden, um entsprechende Zuschüsse zu erhalten.

Ein Pflegegrad ist dabei eine wichtige Voraussetzungen, um bei der Krankenkasse, bzw. Pflegekasse der Krankenkasse einen Zuschuss zu bekommen. Laut §40 aus dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) erhalten pflegeberechtigte Personen bis zu 4.000 Euro Zuschuss. Wichtig ist allerdings, dass Sie den Antrag auf den Zuschuss vor dem Kauf stellen.

Wer wegen eines Berufsunfalls auf den Treppenlift angewiesen ist, muss sich derweil an die Berufsgenossenschaft wenden.

Der Treppenlift als Voraussetzung, um den Job zu behalten?

Dabei kann der Treppenlift durchaus eine wichtige Voraussetzung sein, um nach einem Unfall den Job zu behalten. Durch den Treppenlift bleibt schließlich eine gewisse Handlungsfähigkeit erhalten, die schon vielen Menschen den Gang ins Pflegeheim erspart hat.

Wer mit dem Einbau eines Treppenlifts übrigens dafür sorgen könnte, dass die Wiedereingliederung ins Berufsleben erfolgt, der kann zudem noch zusätzliche Fördergelder erhalten. Die Bundesagentur für Arbeit stellt beispielsweise Gelder zur Verfügung, wenn die Anschaffung eines Treppenlifts eine Voraussetzung wäre, um den aktuellen Job zu behalten oder eine neue Stelle anzutreten.

Checkliste Treppenlift Voraussetzungen

  • Die Voraussetzungen zum Einbau eines Treppenlifts sind in nahezu jedem privaten Haushalt ohne großen Aufwand erfüllbar.
  • Treppenlifte gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Sie lassen sich flexibel anpassen und somit auf die unterschiedlichsten Begebenheiten einstellen.
  • Ein Privathaushalt braucht in der Regel keine Genehmigung für den Einbau eines Treppenlifts. Viele gesetzliche Bestimmungen gelten nur für Treppenlifte in Gemeinschaftstreppenhäusern.
  • Zu wenig Platz für einen Treppenlift gibt es eigentlich nicht. Bereits eine Treppenbreite von gerade einmal 70 Zentimetern reicht zum Einbau.
  • Vor dem Kauf eines Treppenlifts können Zuschüsse beantragt werden. Ansprechpartner hierfür ist die Pflegekasse der Krankenkasse, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Bei Arbeitsunfällen ist es die Berufsgenossenschaft.

Treppenlift Voraussetzungen: Die sechs meistgestellten Fragen

Zum Schluss haben wir noch die sechs meistgestellten Fragen zusammengestellt, die im Zusammenhang mit den Voraussetzungen für einen Treppenlift auftreten können. Sie haben weitere Fragen, die weder auf dieser Seite noch im Folgenden beantwortet werden? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Wann zahlt die Krankenkasse einen Treppenlift?

Streng genommen bezahlt die Krankenkasse gar keinen Treppenlift, sondern nur die Pflegekasse der Krankenkasse. Grundvoraussetzung dafür ist eine anerkannte Pflegestufe, bzw. ein Pflegegrad. Komplett bezahlt aber auch die Pflegekasse der Krankenkasse keinen Treppenlift. Es erfolgt lediglich ein Zuschuss, dessen Höhe bis maximal 4.000 Euro beträgt.

Was kostet ein Treppenlift im Haus?

Die Kosten für einen Treppenlift variieren in Abhängigkeit des gewählten Modells. Nicht nur die unterschiedlichen Treppenlift-Typen bedingen aber die Kosten, sondern auch die Beschaffenheit der Treppe ist relevant. Pauschale Aussagen sind daher praktisch unmöglich. Ganz grob ausgedrückt beginnen die einfachsten Treppenlifte bei ca. 2.000 Euro. Kosten von 20.000 Euro oder mehr lassen sich aber keineswegs ausschließen.

Wie teuer ist es, einen Treppenlift zu mieten?

Auch hier sind pauschale und verbindliche Aussagen unmöglich. Immerhin kommt es bei der monatlichen Treppenlift Miete neben den Faktoren, die auch beim Kauf gelten (Treppenlift-Modell, Art und Beschaffenheit der Treppe) auch auf die Höhe der Anzahlung an. Je geringer diese ausfällt, desto höher ist üblicherweise der monatliche Mietanteil. Ganz einfache Treppenlifte lassen sich allerdings bereits für um die 50 Euro pro Monat mieten.

Wie wird ein Treppenlift befestigt?

Bei der Befestigung eines Treppenlifts sind unterschiedliche Varianten möglich. Es ist eine an Stützen befestigte Fahrbahn möglich, aber auch eine Schiene, die an der Wand entlangführt.

Wie breit muss die Treppe für einen Treppenlift sein?

Handelt es sich um eine ausschließlich selbst genutzte Eigentumswohnung, muss die Treppe mindestens 70 Zentimeter breit sein. In Mehrfamilienhäusern muss wegen des Brandschutzes eine gewisse Treppenbreite auch bei eingeklapptem Treppenlift noch gegeben sein. Die Treppe sollte dann mindestens einen Meter breit sein.

Wie viel kostet ein gebrauchter Treppenlift?

Wer den Treppenlift gebraucht von einer Privatperson kauft, kann ihn schon für um die 1.000 Euro bekommen. Allerdings geht hiermit auch ein Risiko einher. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei etwaigen Defekten oder Problemen zumeist keine Garantieansprüche geltend gemacht werden können, weshalb der gebrauchte Treppenlift schnell zur Kostenfalle werden kann.