TREPPENLIFT.io

  • Treppenlift: Auch im hohen Alter im häuslichen Umfeld bleiben
  • Kosten: Je nach Anforderungen zwischen ca. 2.000 und 20.000 Euro
  • Leben mit einem Treppenlift: Mehr Würde, Mobilität, Lebensqualität und Sicherheit
  • Treppenlift-Modelle: Sitzlift, Plattformlift, Hublift und Senkrechtlift
  • Zuschüsse: Vor dem Kauf Anspruch prüfen und geltend machen
  • Mehrere Angebote einholen: Preise vergleichen und vorbereitet sein
  • Direkt loslegen: Bis zu drei Angebote erhalten

Alles ist anders: Jetzt brauche ich einen Treppenlift

Welches Thema interessiert Sie?

Auf einen Blick

TREPPENLIFT.io zeigt Ihnen in diesem umfangreichen und fundierten Überblick alles, was Sie über einen Treppenlift wissen müssen. Damit auch Ihr Eigenheim weiterhin vollumfänglich zugänglich bleibt!

Wer nicht mehr dazu in der Lage ist, die eigene Treppe zu überbrücken, der ist von heute auf morgen massiv eingeschränkt. Nicht mehr in den Keller gehen zu können, bedeutet schließlich, entweder fortan auf Hilfe angewiesen zu sein oder aber wertvollen Stauraum im Eigenheim ungenutzt zu verlieren. Und wer nicht mehr in die erste oder gar zweite Etage kommt, der lebt ohne Hilfe fortan so weiter, als existierten die anderen Stockwerke nicht mehr.

Ist das bereits schon schwer zu ertragen, so wird das Eigenheim spätestens dann zum Gefängnis, wenn auch im Eingangsbereich Treppen sind, die sich ohne Treppenlift nicht überbrücken lassen.

An viele Menschen, bei denen kein Unfall passiert ist, sondern bei denen sich das Gehvermögen durch steigendes Alter bedingt perspektivisch verschlechtert, werden dann unbequeme Lösungsmöglichkeiten herangetragen. Beispielsweise das Pflege- oder Altenheim. Aber was, wenn man doch noch völlig klar und geistig fit ist und problemlos und zufrieden im eigenen Umfeld weiterleben könnte, wenn doch einfach nur keine Treppen dort wären?

Gut, dass das möglich ist. Gut, dass es Treppenlifte gibt. Denn genau bei diesem Problem sorgt der Treppenlifter für Abhilfe.

Was ist eigentlich ein Treppenlift und wie funktioniert er?

Ein Treppenlift ist die Lösung für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind oder Treppen nicht mehr, bzw. nur noch unter schwersten Anstrengungen überwinden können. Wer durch Treppen von wichtigen Bereichen seiner Wohnung abgeschnitten wird, der erlangt mit dem Treppenlifter die verlorene Freiheit zurück.

Das bedeutet mehr Unabhängigkeit, mehr Lebensqualität und vor allem auch mehr Würde. Immerhin erspart der Treppenlift Jahr für Jahr unzähligen Menschen den Umzug in ein Pflegeheim. Er gewährleistet somit, dass Menschen mit Gehschwäche und/oder Gehbehinderung in ihrem vertrauten Umfeld weiterleben können.

Die Funktionsweise hängt dabei maßgeblich vom Modell ab. Die häufigsten Vertreter der Treppenlifte laufen über eine Schiene auf der Treppe, bzw. an der Wand, und befördern die auf den Lifter angewiesene Person mit einem Sitz und/oder einer Plattform sicher zum Ziel. Es gibt allerdings auch Modelle, die einem Fahrstuhl ähneln und theoretisch in ein Treppenauge eingelassen werden können, um die Eingriffe ins Fundament des Hauses so gering wie möglich zu halten.

Letzteres ist auch ein entscheidender Aspekt: Beim Treppenlift geht es in allererster Linie darum, den perfekten Mix aus Praktikabilität, Realisierbarkeit und Nutzerkomfort zu finden. Und genau hier steht neben Ihren Bedürfnissen auch die Beschaffenheit Ihrer Treppe(n) im Mittelpunkt.

Treppenlift Kosten – wie teuer ist ein Treppenlift?

Auch die Kosten für einen Treppenlift hängen ganz erheblich mit den Begebenheiten zusammen, die vorliegen. Wer einen einfachen Sitzlift benötigt, um damit eine kurze und gerade Treppe zu überbrücken, der kommt um Welten günstiger davon, als wenn es um einen Plattformlift geht, mit dem ein Rollstuhl über eine kurvige Treppe hinweg mittransportiert werden soll.

Hinzu kommt, dass unterschiedliche Modelle und Hersteller natürlich auch unterschiedliche Treppenlift Preise ausloben. Dabei sind die kleinsten Preise, bei denen vielleicht im Kleingedruckten steht, dass Einbau und Montage gar nicht im Preis inklusive sind, nicht zwangsläufig die besten.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig und empfehlenswert, sich weitläufig umzuschauen und zu informieren.

Einen groben Überblick, wie teuer ein Treppenlift ungefähr ist, haben wir dennoch hier für Sie zusammengestellt:

Sitzlift (gerade Treppen)ab ca. 2.000 Euro
Sitzlift (kurvige / komplexe Treppen)ab ca. 5.000 bis 15.000 Euro
Plattformlift (gerade Treppen)ab ca. 7.500 Euro
Plattformlift (kurvige Treppen)ab ca. 10.000 bis 20.000 Euro
Hublift (bis 1,5 Meter)ab ca. 5.000 Euro
Hublift (bis 3 Meter)ab ca. 7.000 bis 15.000 Euro
Senkrechtlift (bis 10 Meter)ab ca. 10.000 Euro
Senkrechtlift (bis 30 Meter)ab ca. 60.000 Euro

Beachten Sie bitte, dass beim Treppenlift-Kauf die unterschiedlichsten Zuschüsse möglich sind, auf die wir weiter unten auf dieser Seite noch genauer eingehen. Der Preis, den Sie letztlich aus eigener Tasche tragen müssen, fällt also fast immer deutlich geringer aus!

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Unser Credo lautet dabei, Sie auf TREPPENLIFT.io umfassend, fair, transparent und vor allem unverbindlich und kostenlos zu informieren. Bei uns können Sie gerne über den folgenden Button bis zu drei Angebote erhalten, wenn Sie in nicht einmal einer Minute schon eine erste Idee bekommen möchten.

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Grundsätzlich möchten wir Sie aber dazu animieren, die breitgefächerten Informationen auf TREPPENLIFT.io dazu zu nutzen, um tiefer in die Materie einzutauchen. Schließlich gibt es bei Treppenliften viele Aspekte von Einbau und Montage über Voraussetzungen bis hin zu oft von Verkäufern unerwähnten Zuschüssen, die zwingend zu berücksichtigen sind.

Treppenlift Preise senken – Treppenlift mieten oder Treppenlift gebraucht kaufen?

Wie bereits angesprochen, sind bei Treppenliften Zuschüsse möglich. Wer aber keinen Anspruch auf Zuschüsse hat oder aber die Restkosten nicht tragen kann oder möchte, der kann natürlich auch einen Treppenlift mieten oder gebraucht kaufen.

Wichtig ist dabei, dass Sie nicht etwa in E-Bay Kleinanzeigen oder vergleichbaren Online-Gebrauchtbörsen nachschauen, sondern sich auch beim Gebrauchtkauf an einen Händler wenden, der möglichst auch den Einbau übernimmt und Ihnen zumindest eine kleine Garantie vergibt. Beim Selbsteinbau kann schließlich nicht nur vieles schiefgehen. Auch der Garantieanspruch erlischt dann bei Treppenliften fast ausnahmslos immer.

Einen Treppenlift zu mieten, empfiehlt sich derweil überall dort, wo nur einfache Treppen überbrückt werden müssen. Wer beispielsweise die drei Treppenstufen vor der Haustür nicht mehr alleine zurücklegen kann, der könnte anstelle eines teuren, neuen Hublifts beispielsweise einen Hublift mieten.

Auch alle Menschen, die beispielsweise nach einer Operation auf einen bestimmten Zeitraum beschränkt auf den Treppenlifter angewiesen sein werden, kann die Miete letztlich deutlich günstiger als der Neukauf sein.

Wichtig ist allerdings auch bei der Miete, ganz genau darauf zu schauen, welche Serviceleistungen im Vertrag enthalten sind, damit Aspekte wie Wartung oder Reparaturen nicht zur Kostenfalle werden.

Wie ist das Leben mit einem Treppenlift?

Wer sich für den Treppenlift entscheidet, der …

  • bleibt unabhängig,
  • ist in den eigenen vier Wänden so mobil wie eh und je,
  • trägt zum Erhalt der eigenen Lebensqualität bei,
  • und gestaltet eine große Gefahrenquelle in den eigenen vier Wänden sicherer.

Schauen wir uns die einzelnen Aspekte aber im Folgenden etwas genauer an.

Ein Treppenlift sorgt für mehr Unabhängigkeit

In irgendeine Art von Abhängigkeit zu geraten, ist gewiss die größte Sorge alternder Menschen. In einem Pflegeheim auf die Hilfe einer dritten Person angewiesen zu sein, das ist zurecht eine Vorstellung, die Unbehagen bereitet. Insbesondere dann, wenn eine Gehschwäche das einzige relevante Problem ist.

Durch das Leben mit dem Treppenlift bewahren Sie sich aber Ihre Unabhängigkeit. Anstatt andere Menschen bitten zu müssen, etwas für Sie aus dem Keller zu holen oder Ihnen ins Schlafzimmer im Obergeschoss zu helfen, befördert Sie stattdessen Ihr Treppenlift zielsicher und mühelos von A nach B.

Ein Treppenlift gewährleistet Mobilität in den eigenen vier Wänden

Genau dieser Punkt sorgt dafür, dass Sie in den eigenen vier Wänden weiterhin mobil bleiben. Nicht selten ist schließlich bei alternden Menschen neben der Abhängigkeit von Hilfe der Verlust des vertrauen Wohnumfelds ein gewaltiges Problem.

Möglicherweise haben Sie in genau diesem Haus einst die Kinder erzogen. Möglicherweise lösen bestimmte Bilder, Dekorationsgegenstände oder auch Möbel heute noch Erinnerungen an tolle und unvergessene Zeiten aus. Und möglicherweise gibt Ihnen all dieses gewohnte Ambiente die nötige Sicherheit und Konstanz im Leben, die es um jedem Preis zu erhalten gilt.

Ein Treppenlift trägt zum Erhalt der Lebensqualität bei

In den eigenen vier Wänden weiterhin leben zu können, sorgt also dementsprechend auch für das nötige Maß an Lebensqualität. Wer beispielsweise nur unter größten Anstrengungen das heimische Treppenhaus überbrücken kann, um nach draußen zu gelangen, der wird sich gewiss jedes Mal genau überlegen, ob es wirklich alternativlos ist, die Wohnung zu verlassen.

Die Sonne draußen an einem lauen Frühlingsnachmittag genießen? Unvorstellbar, wenn am Vormittag bereits die Einkäufe erledigt werden mussten und die Energie für den Tag aufgebraucht ist. Nicht so aber, wenn der Treppenlift Ihnen genau diese Energie erhält, indem er Sie über diese unüberwindbare Hürde sicher hinweg befördert.

Ein Treppenlift sorgt für mehr Sicherheit

Treppen sind schlicht und ergreifend eine enorme Unfallgefahr. Ein falscher Schritt kann zu sehr üblen Stürzen, Knochenbrüchen und langen Krankenhausaufenthalten führen. Auch vor diesem Hintergrund meiden Menschen mit Gehschwäche ihre häuslichen Treppen zumeist.

Dabei würde ein Treppenlift auch in diesem Punkt für ein erhebliches Maß an Sicherheit sorgen. Treppenlifte sind schließlich ausgesprochen sicher. Durch empfindliche Sensoren und zahlreiche technische Voraussetzungen, die ein Treppenlift erfüllen muss, sind Umfälle schließlich fast vollständig ausgeschlossen.

Wie finde ich den richtigen Treppenlift für meine Situation?

Die zentrale Frage, die Sie sich vor dem Kauf eines Treppenlifts stellen sollten, lautet, welche Bedürfnisse der Lifter erfüllen soll. Reicht Ihnen ein Sitzlift, bei dem Sie sich auf einen ausklappbaren Sitz setzen, anschnallen und sicher zum Zielpunkt fahren lassen, wo Sie sich dann abschnallen, aufstehen und weiter zu Fuß fortbewegen?

Oder sind Sie auf den Rollstuhl angewiesen und möchten nicht in jeder Etage einen eigenen Rollstuhl parken müssen, weshalb Ihr Treppenlift optimalerweise den Rollstuhl ebenfalls befördern können sollte?

Sind diese Fragen geklärt, gilt es außerdem, sich die Begebenheiten Ihrer Treppe(n) anzuschauen. Sind die Voraussetzungen für Einbau und Montage Ihres Wunschlifts überhaupt gegeben? Ist die Treppe breit genug?

Fragen über Fragen, die einen Menschen, der sich mit diesem Thema noch gar nicht auseinandergesetzt hat, schnell erschlagen können. Das wissen auch wir von TREPPENLIFT.io, weshalb wir uns im Folgenden alle Treppenlift-Typen kurz etwas genauer anschauen möchten.

Auf diese Weise erhalten Sie ganz von Anfang an einen fundierten ersten Überblick, sodass sich nach und nach eine Idee herauskristallisieren dürfte, was für Ihre individuelle Situation die perfekte Lösung sein könnte.

Diese vier Treppenlift-Typen gibt es

Die gängigsten vier Typen, bzw. Modelle, nach denen Treppenlifte sich unterscheiden lassen, sind:

Zu allen vier Typen finden Sie auf den Seiten von TREPPENLIFT.io einen sehr umfangreichen Einzel-Überblick nebst Kosten, Vor- und Nachteilen sowie allen wichtigen Informationen und Eventualitäten. Im Folgenden gehen wir daher nur knapp darauf ein, was es mit diesen verschiedenen Treppenlift-Typen auf sich hat.

Sitzlift

Beim Sitzlift setzt sich der auf den Treppenlift angewiesene Mensch auf eine ausklappbare Sitzschale. Mit einem Sicherheitsgurt können Sie sich nun anschnallen und anschließend entweder auf der linken oder rechten Armlehne die Fahrt starten.

Sitzlifte verlaufen über eine Schiene, die entweder auf den Treppenstufen direkt verläuft oder aber über eine Schiene an der Wand entlang. Manche Sitzlifte kombinieren auch beide Installationsmöglichkeiten miteinander.

Plattformlift

Auch der Plattformlift verläuft über einen Zug auf den Treppenstufen, bzw. an der Wand, wobei kein ausgeklappter Sitz zur Verfügung steht. Stattdessen gibt es hier eine ausklappbare, frei schwebende Plattform, auf die ein Mensch im Rollstuhl beispielsweise gemeinsam mit dem Rollstuhl auffahren kann.

Selbstverständlich legt der Plattformlift auch Kurven zurück. Für Sicherheit während der Fahrt sorgen derweil üblicherweise hochfahrbare Sicherheitswände, die ein Herunterrollen des Rollstuhls von der Plattform verhindern.

Hublift

Der Hublift ist insbesondere im Eingangsbereich üblich, da er je nach Modell maximal drei Meter schafft. Das kann zwar ausreichen, um auch innen eine gesamte Etage zu überbrücken. Normalerweise stehen dort aber zielführendere Alternativen zur Verfügung.

Schließlich befördert der Hublift Sie vertikal. Er funktioniert damit wie eine Art Mini-Fahrstuhl, was normalerweise nicht so ohne Weiteres in ein Haus zu integrieren ist, wenn er nicht zufällig platzsparend ins Treppenauge passt.

Senkrechtlift

Der Senkrechtlift ist quasi das Treppenlift-Pendant zu einem Personenaufzug. Auch der Senkrechtlift, der bis zu 30 Metern überbrücken kann und dem Aufzug ähnelt, ist übrigens ab drei Metern TÜV-pflichtig, was eine entsprechende Prüfungspflicht und dazugehörige Kosten nach sich zieht.

Dabei kann der Senkrechtlift auch eingebaut werden, um lediglich eine einzige Etage vertikal zu überbrücken. Weil das Modell zwar mit höheren Kosten, aber ebena uch mit erheblich mehr Komfort als beispielsweise der Hublift einhergeht, sollte es nicht per se kategorisch ausgeschlossen werden.

Treppenlift für Rollstuhl

Wer auf den Rollstuhl angewiesen ist, für den scheidet – aus dem bisher Geschriebenen dürfte es klar hervorgehen – der Sitzlift schon einmal aus. Es sei denn, Sie haben ausreichend viele Ersatzrollstühle, um auch in den Zieletagen entsprechend mobil bleiben zu können.

Wer aber seinen Rollstuhl mittransportieren möchte, der hat nur die Möglichkeit, sich für eine vertikale Lösung mit entsprechender Transportfläche zu entscheiden, oder aber den Plattformlift zu wählen.

Treppenlift für schmale Treppen

Mit dem Plattformlift lassen sich auch sehr schmale Treppen überwinden. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass es sich um Ihr privates Eigenheim handelt und dass es keine gemeinschaftlich genutzte Treppe ist, die dann automatisch auch ein Fluchtweg wäre.

Ist das schließlich der Fall, so muss aus Gründen des Brandschutzes eine gewisse Mindestbreite zur Verfügung stehen, die so manche schmale Treppen ausschließt.

Die gute Nachricht für Sie lautet aber: Statistisch betrachtet können schon heute neun von zehn Treppen – darunter auch schmale, verwinkelte und komplizierte – mit Treppenliften bewältigt werden. Die Chancen stehen also grundsätzlich gut, dass auch für Ihre individuelle Situation eine Lösung am Markt existiert.

Treppenlift außen – eine mögliche Alternative?

Sind wider Erwarten innen keine geeigneten Begebenheiten vorhanden, um eines der vier grundverschiedenen Treppenlift-Modelle im Haus zu installieren, kann eventuell der Außenlift eine Lösung darstellen. Rein theoretisch ließe sich beispielsweise mit einem Hublift auch ein Balkon ansteuern, sofern dieser nicht höher als drei Meter vom Boden entfernt ist.

Auch ein Außendurchbruch der Wand wäre möglicherweise bei Ihrem eigenen Grundstück eine Möglichkeit, um Hub- oder Senkrechtlift irgendwie doch unterzubringen. Umso wichtiger ist es also, dass Sie sich von Experten beraten lassen, die etwas von der Materie verstehen und das nötige Auge für solche alternativen Lösungen mitbringen.

Welche Zuschüsse stehen mir zu und wie beantrage ich diese?

Der wichtigste Zuschuss, den Sie bei einem Treppenlift beantragen können, ist der Zuschuss der Pflegeversicherung der Krankenkasse. Jeder, der eine anerkannte Pflegestufe hat, bekommt hier auf einen formlosen Antrag hin bis zu 4000 Euro Zuschuss. Wichtig ist dabei allerdings, dass Sie diesen Antrag vor dem Kauf stellen. Einen Treppenlift-Kauf im Nachhinein bezuschussen zu lassen, ist nicht möglich.

Umso wichtiger ist es, dass Sie den formlosen Antrag unter dem Titel „Finanzieller Zuschuss zur Verbesserung des individuellen Wohnumfelds“ zeitnah bei der Pflegeversicherung Ihrer Krankenkasse einreichen.

Haben übrigens mehrere Personen im Haushalt eine Pflegestufe, bzw. einen Pflegegrad, so wirkt sich das auch auf diesen Zuschuss aus. Er ist nämlich kumulativ. Das heißt, es gibt bis zu 4.000 Euro pro Haushaltsmitglied mit Pflegegrad.

Ein Ehepaar mit Pflegestufen könnte also über die Pflegekasse bis zu 8.000 Euro als Zuschuss erhalten.

Treppenlift – was zahlt die Krankenkasse?

Die Krankenkasse selbst zahlt strenggenommen nichts. Für den eben genannten Zuschuss muss zwingend die Pflegeversicherung der Krankenkasse kontaktiert werden.

Die dort ohnehin bereits als pflegedürftig gemeldeten Personen erhalten nun bis zu 4.000 Euro. Das ist in § 40 des Neunten Buch Sozialgesetzbuch (DGB IX) festgehalten.

Treppenlift ohne Pflegestufe

Wer keine Pflegestufe hat, der kann trotzdem unter gewissen Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten. Es stehen schließlich noch weitere Fördertöpfe zur Verfügung. Beispielsweise:

  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Private Immobilieneigentümer können bis zu 10% der Treppenlift-Kosten als Zuschuss erhalten (maximal 5.000 Euro insgesamt pro Haushalt).
  • Regionale Förderungen in einzelnen Regionen, bzw. Bundesländern.
  • Berufsgenossenschaften, die nach einem Arbeitsunfall bis zu 100% der Treppenlift-Kosten übernehmen.
  • Agentur für Arbeit: Zuschüsse für die Treppenlift-Anschaffung, sofern sich hierdurch eine Person ins Berufsleben wiedereingliedern lässt.
  • Sozialhilfe: Menschen, die sich den Treppenlift nicht leisten können, haben die Chance auf eine Kostenübernahme durch die Sozialhilfe – in besonderen Fällen auch ohne Pflegestufe.

Was muss ich beim Treppenlift-Kauf beachten?

Wenn Sie sich schon erste Treppenlift-Angebote eingeholt haben, dürften Sie bereits auf eine sehr große Bandbreite an Preisen gestoßen sein. Wichtig ist, dass Sie beim Treppenlift-Kauf ganz genau hinsehen, wie sich diese Preise zusammensetzen.

Fragen, die Sie sich stellen müssen, lauten:

  • Ist der Treppenlift neu oder gebraucht?
  • Sind Einbau und Montage bereits im Preis inklusive?
  • Muss ich mich selbst um die regelmäßige Wartung kümmern oder ist ein bestimmter Zeitraum durch den Kaufvertrag bereits abgedeckt?
  • Bekomme ich Garantie und/oder Gewährleistung?
  • Steht mir ein Kundendienst telefonisch und/oder vor Ort zur Verfügung?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen gebrauchten Treppenlift zu kaufen. Allerdings sollten Sie sich hierbei zwingend an einen zertifizierten Händler wenden, um eine entsprechende Qualität und auch eine Garantie zu erhalten.

Wichtig zu wissen: Wer die Treppenlift-Installation selbst durchführt, verliert praktisch immer jedwede Garantieansprüche!

Vor diesem Hintergrund sollten Sie an allererster Stelle darauf achten, dass Einbau und Montage im Kaufpreis inkludiert sind, um hier keine unangenehme Kostenfalle zu erleben.

Wie finde ich einen passenden Treppenlift Hersteller?

Es gibt in Deutschland unzählige Hersteller und Anbieter von Treppenliften. Dabei ist die Frage, welcher Hersteller Ihre Anforderungen am besten erfüllt, vielmehr eine Frage nach Ihren Anforderungen. Wer schließlich eine einfache und gerade Treppe hat, der ist bei einem Hersteller, der sich auf komplexe und kurvige Treppenverläufe spezialisiert hat, gewiss ähnlich falsch aufgehoben wie anders herum.

Ohnehin ist die Frage nach dem konkreten Hersteller aber untergeordnet. Ob Ihr Treppenlift nun von HIRO LIFT, Lifta, ThyssenKrupp Treppenlifte oder auch SANIMED kommt, spielt letztlich keine Rolle. All diese Hersteller stehen schließlich für ein hohes Maß an Qualität und bringen die entsprechenden Gütesiegel und Qualitätszertifikate mit. Seien dies TÜV-Siegel bei TÜV-pflichtigen Treppenliften, oder auch die gängigen GS- und CE-Zertifikate.

Wichtiger ist somit die Frage, wo Sie einen Händler finden, der Ihnen den Treppenlift des optimalen Herstellers nicht nur verkauft, sondern auch die Machbarkeit im Vorfeld prüft und Sorge für Einbau, Montage und regelmäßige Wartung trägt.

Und um den perfekten Händler zu finden, sollten Sie im allerersten Schritt verschiedene Angebote einholen und diese miteinander vergleichen!

Wieso sollte ich mehrere Angebote anfordern?

Immer wieder berichtet die Verbraucherzentrale davon, dass sich Menschen zum Treppenlift-Kauf haben drängen lassen. Unter Druck wurde eine vorschnelle Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt. Erst hinterher stellte sich heraus, dass die Kosten deutlich zu hoch waren.

Umso wichtiger ist es, dass Sie vor dem Direktkontakt mit einem Händler, der auf den Direktvertrieb und sofortigen Abschluss aus ist, eine Grundlage haben. Wer schon eine Handvoll Angebote eingeholt hat, der hat schließlich bereits eine Idee davon, welche Preise realistisch sind und wo eventuell Abzocke lauern könnte.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Verbraucherzentrale, dass Sie sich vor jedem Erstkontakt mit einem Anbieter zunächst einmal bei Ihrer nächstgelegenen Wohnberatungsstelle informieren.

Wichtig ist dabei auch, dass Sie sich selbstständig um verschiedene Angebote kümmern, denn bei potenziellen Vergleichsportalen im Internet schwingt nun einmal immer die Frage mit, wie neutral das Urteil dahinter wirklich ausfällt und wo vielleicht finanzielle Interessen hinter besonders positiven Urteilen stecken. Bis zum heutigen Tag hat die renommierte Stiftung Warentest schließlich leider noch keinen unabhängigen Treppenlift-Test durchgeführt.

Sie wissen nicht, wo Sie mit dem Einholen von ersten Angeboten beginnen können, um eine Vergleichsbasis zu erhalten? Dann klicken Sie jetzt bitte auf den folgenden Button, um völlig unverbindlich bis zu drei Angeboten per E-Mail zu erhalten! Es dauert nicht einmal eine Minute, versprochen!

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Wie läuft der Treppenlift-Kauf ab? 6 Schritte

Wie Sie dem bisher Geschrieben hoffentlich bereits entnommen haben, ist der mit Abstand größte Fehler, den Sie beim Treppenlift-Kauf machen können, der Spontankauf.

Beim Treppenlift geht es sehr schnell ins Fünfstellige. Eine Investition, die Sie dementsprechend im allerbesten Fall nur ein einziges Mal tätigen müssen. Auch die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb, den Treppenlift-Kauf ähnlich seriös anzugehen, wie Sie beispielsweise den Kauf eines Kleinwagens angehen würden.

Und niemand, der nicht von der Materie richtig viel Ahnung hat, würde einfach zum erstbesten Händler gehen und sich das erstbeste Auto aufschwatzen lassen, ohne sich nicht vorher zu informieren. Analog dazu lauten die sechs Schritte beim Treppenlift-Kauf folgenermaßen:

  1. Treppenlift-Anbieter vergleichen
  2. Kostenvoranschläge einholen
  3. Machbarkeit prüfen
  4. Probefahrt vereinbaren und durchführen
  5. Zuschüsse beantragen
  6. Vertrag unterschreiben

Schauen wir uns die einzelnen Punkte zur Verinnerlichung noch einmal ganz genau an.

Treppenlift-Anbieter vergleichen

Wer die unterschiedlichsten Angebote einholt, der bekommt mit jedem neuen Angebot, das eingeht, eine immer bessere Idee von Treppenlift-Preisen. Verlangt dann ein Händler, der beispielsweise direkt vor Ort ist und von Freunden empfohlen wurde, einen deutlich höheren Preis, kann dieser durchaus mit der Vielzahl an günstigeren Angeboten konfrontiert werden.

Damit Sie allerdings auch wirklich einen fundierten Vergleich erhalten, ist es unabdingbar, dass Sie auch die Preise in den Angeboten genau in Relation setzen.

Kostenvoranschläge einholen

Hierzu sollten Sie sich zwingend einen konkreten Kostenvoranschlag einholen, in dem auch die Aspekte Lieferung, Einbau, Montage und Wartung Erwähnung finden. Ist davon schließlich rein gar nichts im Kaufpreis enthalten, kann ein auf den ersten Blick sehr günstiger Preis in der Praxis auf einmal deutlich teurer als das vermeintlich hochpreisige Konkurrenzangebot sein, bei dem all dies inkludiert ist.

Wichtig ist dabei auch, dass Sie direkt Angaben zu Ihrer Wohnsituation und zu der Treppe machen, um die es geht. Nur so kann beispielsweise auch über Online-Portale ein realistisches Angebot ohne Begehung Ihres Objekts erfolgen. Bis zu drei Angebote erhalten Sie übrigens auch hier:

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Machbarkeit prüfen

Es kristallisiert sich ein Angebot für Sie heraus, das zu passen scheint? Dann gilt es nun die Machbarkeit zu prüfen. Heißt: Bringt Ihre Wohnsituation im Allgemeinen und Ihre Treppe im Besonderen die nötigen Voraussetzungen für die Installation eines Treppenlifts mit.

Hierzu sollte optimalerweise ein vom Hersteller, bzw. Händler entsandter Fachmann persönlich bei Ihnen vorbeischauen. Erst dann kann übrigens auch eine exakte Berechnung der Kosten vorgenommen werden und der Kostenvoranschlag entsprechend nachjustiert werden.

Probefahrt vereinbaren und durchführen

Sie wissen nun zwar, dass die Voraussetzungen für den Einbau des Treppenlifters vorhanden sind und wie hoch die Kosten sind. Was Sie aber noch nicht wissen, ist, ob der Treppenlift überhaupt zu Ihnen passt. Wer weiß, ob Sie sich auf einem schmalen Sitzlift nicht vielleicht unbehaglich fühlen würden? Vielleicht würde ein etwas breiteres Modell bereits ausreichen. Möglicherweise gefällt Ihnen die Antriebsart des Motors nicht, weil der Lifter Ihnen dadurch zu unruhig läuft.

Der Treppenlift soll Sie allerdings optimalerweise so lange begleiten, wie Sie ihn benötigen. Dementsprechend sollte es Ihnen den Zeitaufwand wert sein, bei einem nahegelegenen Händler persönlich vorbeizuschauen und dort eine Probefahrt durchzuführen.

Zuschüsse beantragen

Möglicherweise können Sie die Probefahrt auch direkt bei dem Hersteller durchführen, von dem Ihr Treppenlift kommt. Umso wichtiger ist es aber, dass Sie, wenn die Probefahrt Sie begeistert hat, nicht sofort unterschreiben. Auf diese Weise verschenken Sie schließlich sehr viel Geld. Die Zuschüsse, auf die wir in diesem Beitrag eingegangen sind, lassen sich nämlich fast ausnahmslos nur dann beantragen, wenn noch kein Kauf getätigt wurde.

Bitten Sie beim Hersteller deshalb noch um Geduld und prüfen Sie zunächst, an wen Sie sich wenden können und an welchen Stellen Sie berechtigt sind, einen Zuschuss zu erhalten. Pflegebedürftige Personen sollten sich im ersten Schritt an die Pflegeversicherung der Krankenkasse wenden.

Seriöse Händler werden Sie aber ohnehin von selbst darauf hinweisen, wo und welche Zuschüsse Sie möglicherweise noch erhalten könnten.

Vertrag unterschreiben

Der perfekte Händler ist gefunden? Der Kostenvoranschlag liegt nach Machbarkeits-Analyse konkret vor? Sie haben eine Probefahrt mit dem Treppenlift-Modell durchgeführt? Die Zuschüsse sind beantragt und bewilligt?

Herzlichen Glückwunsch! Alles ist erledigt und die Unterschrift unter den Kaufvertrag kann stattfinden! Vor Ihnen liegt ein erfülltes Leben in den eigenen vier Wänden voller Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.

Alles auf einen Blick: Die große Treppenlift-Checkliste

  • Dank einem Treppenlift können Sie auch im hohen Alter in Ihrem häuslichen Umfeld weiterleben.
  • Die Kosten eines Treppenlifts schwanken stark. Typisch sind Preise, die ab 2.000 Euro beginnen und bis ca. 20.000 Euro gehen.
  • Das Leben mit einem Treppenlift verhilft Ihnen zu mehr Würde, mehr Mobilität, mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit.
  • Unterschieden wird zwischen den vier typischen Treppenlift-Modellen Sitzlift, Plattformlift, Hublift und Senkrechtlift.
  • Vor dem Kauf, bzw. vor der Unterschrift unter einen Vertrag sollten die Ansprüche auf Zuschüsse geprüft werden. Pflegebdürftige Personen erhalten beispielsweise bei der Pflegekasse der Krankenkasse bis zu 4.000 Euro Zuschuss.
  • Spontankäufe sollten zwingend vermieden werden. Umso wichtiger ist es, dass Sie mehrere Angebote einholen und die realen Preise miteinander vergleichen. Achten Sie dabei auch auf versteckte Kosten, wenn beispielsweise Einbau und Montage nicht im Kaufpreis inkludiert sind.

Das große Treppenlift-FAQ: Die 17 meistgestellten Fragen zu Treppenliften

Am Ende dieser Seite haben wir noch die 17 meistgestellten Fragen zusammengestellt, die in Verbindung mit einem Treppenlift auftreten können. Sie haben weitere Fragen, die weder auf dieser Seite noch im Folgenden beantwortet werden? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Wann wird ein Treppenlift von der Krankenkasse bezahlt?

Grundsätzlich bezahlt nicht die Krankenkasse, sondern die Pflegeversicherung der Krankenkasse den Treppenlift – und dies auch nur zum Teil. Bis zu 4.000 Euro kann eine pflegebedürftige Person als Zuschuss erhalten. Immer unter der Voraussetzung, dass der Antrag auf den Zuschuss vor dem Kauf gestellt wird und nicht erst hinterher.

Was kostet ein Treppenlift?

Das hängt maßgeblich davon ab, welche Anforderungen Ihre Treppe mitbringt. Geht es um eine kleine, gerade Treppe, die mit einem Sitzlift überbrückt werden soll, beginnen simple Lifter bei ca. 2.000 Euro. Nach oben hin kann es allerdings bei komplizierten Treppenverläufen oder mehr als einer Etage schnell in den fünfstelligen Bereich hineingehen.

Wie funktioniert ein Treppenlift?

Auch das hängt von dem Treppenlift-Modell ab, für das Sie sich entscheiden. Ein Hublift oder Senkrechtlift transportiert Sie vertikal. Er funktioniert somit ähnlich wie ein Aufzug. Sitzlift und Plattformlift laufen derweil über auf der Treppe und/oder an der Wand angebrachte Schienen. Dort ist der Zahnstangenantrieb üblich, bei dem ein Elektromotor den Lift über ein Zahnrad auf einer Zahnstange zieht. Möglich ist aber alternativ auch der geräuschärmere Traktionsantrieb.

Welche Treppenlifte gibt es?

Ganz grundsätzlich lassen sich praktisch alle Treppenlifte in die folgenden vier Kategorien einteilen, zu denen Sie auf TREPPENLIFT.io ausführliche Informationen finden:

Welcher Treppenlift passt für welche Treppe?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, da jede Treppe unterschiedlich ist. Mitunter kommt es vor, dass bestimmte Treppenlift-Modelle relativ schnell wegen nicht vorhandener Machbarkeit oder Praktikabilität ausgeschlossen werden können. Kommen hingegen tatsächlich mehrere Treppenlift-Typen in Frage, gilt es, die jeweiligen Vor- und Nachteile abzuwägen. Auch der Preis spielt gewiss immer eine wichtige Rolle.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Treppenlift erfüllt sein?

Treppenlifte lassen sich flexibel auf Ihre Begebenheiten anpassen, weshalb gerade bei Privathaushalten nur sehr geringe Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Eine Genehmigung ist nur bei Gemeinschaftstreppen oder gemeinsam genutzten Treppen in Mehrfamilienhäusern erforderlich. Solche Treppen in Gemeinschaftstreppenhäusern müssen außerdem eine Mindesttreppenbreite von 70 Zentimetern mitbringen.

Wer repariert meinen Treppenlift?

Der Hersteller, bzw. Händler, bei dem Sie den Treppenlift käuflich erworben haben, sollte stets der erste Ansprechpartner sein. Fragen zur Reparatur von etwaigen Verschleißteilen sollten zudem Bestandteil des Kaufvertrags oder auch Wartungsvertrags sein, wenn Sie direkt auch die Wartung in die Hände des Verkäufers gegeben haben.

Wer kauft einen Treppenlift an?

Wer den Treppenlift nicht mehr benötigt und ihn verkaufen möchte, der sollte sich am besten an Firmen wenden, die mit gebrauchten Treppenliften handeln. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, den Treppenlift privat über Kleinanzeigen oder Online-Portale zu verkaufen. Aus Käufersicht ist es allerdings nicht ratsam, bei solchen Angeboten zuzuschlagen.

Wer baut einen Treppenlift ein?

Grundsätzlich kann jeder Mensch mit dem nötigen handwerklichen Know-how einen Treppenlift einbauen. Die Frage lautet eher, ob Sie, sofern dieses Know-how vorhanden ist, das Risiko wirklich auf sich nehmen wollen. Wer schließlich den Selbsteinbau wählt, der verliert praktisch immer den Anspruch auf die Herstellergarantie. Dementsprechend sollten Sie direkt bei dem Händler und/oder Verkäufer Ihres Vertrauens auch den Einbau und die Montage vornehmen lassen.

Wie breit muss eine Treppe für einen Treppenlift sein?

Wenn es sich um eine gemeinsam genutzte Treppe in einem Gemeinschaftshaus handelt, dann muss aus Gründen des Brandschutzes eine Mindesttreppenbreite von 70 Zentimetern vorhanden sein. In Privathaushalten ist das zwar ebenfalls empfohlen, aber nicht zwingend erforderlich. Sofern der Treppenlift also auch bei einer schmaleren Treppe passt (wichtig ist, dass Sie den Händler entsprechend vor Ort eine Machbarkeits-Analyse durchführen lassen), kann diese empfohlene Mindesttreppenbreite also auch unterschritten werden.

Wie schnell fährt ein Treppenlift?

Treppenlifte haben den Anspruch, ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Die Geschwindigkeit ist dementsprechend absolut untergeordnet – und zudem auch mehr oder weniger. Ein Sitzlift beispielsweise sollte trotz Sicherheitsgurten maximal 0,15 Meter pro Sekunde schnell unterwegs sein.

Fährt er nämlich schneller, ist der Hersteller dafür verantwortlich, dass die Produktion überwacht und mit entsprechendem Qualitätssicherungssystem implementiert wird. Neben weiteren Auflagen muss zudem jedes Teil das entsprechende CE-Sicherheitssiegel erhalten. Ein bürokratischer Aufwand, dem aus dem Weg gegangen werden kann, indem der Treppenlift auf 0,15 Meter pro Sekunde reduziert bleibt.

Wie wird ein Treppenlift montiert?

Wie bereits beschrieben, kommt das maßgeblich auf das Treppenlift-Modell an. Die gängigen Typen wie der Sitzlift oder der Plattformlift werden über Schienen auf den Treppenstufen und/oder an der Wand montiert. Aufschluss darüber gibt die Montageanleitung.

Treppenlift Wartung – wie oft muss ein Treppenlift gewartet werden?

Auch das hängt von der Art Ihres Treppenlifts ab. Manche Modelle müssen etwas regelmäßiger als andere gewartet werden. Ein seriöser Verkäufer sollte Ihnen nicht nur die Möglichkeit bieten, direkt einen Wartungsvertrag beim Kauf mitabzuschließen, sondern er sollte auch über genau jenen Wartungsaufwand Ihres Modells ausführlich informieren.

Ist ein Treppenlift beihilfefähig?

Wer das Anrecht auf Beihilfe hat, stellt sich natürlich auch beim teuren Treppenlift-Kauf die Frage, ob nicht seitens des Dienstherrn eine Kostenerstattung erfolgen kann. Tatsächlich sind in Anlage 12 der Bundesbeihilfeverordnung solche sogenannten Geräte zur Selbstbehandlung und Selbstkontrolle aufgelistet, an deren Kosten sich der Dienstherr nicht beteiligt. Hier ist neben Hausnotrufsystemen, Autositzen für Kinder oder dem Blutdruckmessgerät leider auch der Treppenlift vermerkt. Er ist somit nicht beihilfefähig.

Ist ein Treppenlift steuerlich absetzbar?

Ja, Sie können die Treppenlifte-Kosten von der Steuer absetzen – und zwar als außergewöhnliche Belastung. Logischerweise allerdings nur den Anteil, den Sie nach Abzug aller erhaltenen Zuschüsse auch selbst tragen mussten.

Ist ein Treppenlift ein Hilfsmittel?

Jein. Rein gesetzlich gesehen gilt der Treppenlift weder als Hilfsmittel noch als Pflegehilfsmittel. Dass er aber für Menschen, die eine Treppe nicht mehr selbstständig überbrücken können, ein schier überwältigendes Hilfsmittel ist, steht gewiss außer Frage. Dementsprechend kann eine pflegebedürftige Person auch von der Pflegekasse der Krankenkasse einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für die Anschaffung eines Treppenlifts erhalten. Zwar nicht als Hilfsmittel, aber als wohnumfeldverbessernde Maßnahme.

Was kostet ein Treppenlift zur Miete?

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Neben den ohnehin sehr komplexen Faktoren, die einen Treppenlift-Preis definieren (von Art der Treppe über Treppenlift-Modell bis hin zu Zahl der Etagen), kommt hier schließlich weitere Aspekte hinzu: Wie lange soll der Treppenlift gemietet werden? Wie kompliziert ist der Ein- und nach Ablauf der Mietdauer spätere Ausbau? Wie hoch soll die monatliche Rate und dementsprechend die Anzahlung sein?